
Wir stehen am Beginn einer Ära, in der die Vermögenssicherung für deutsche Unternehmer komplexer geworden ist als je zuvor. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern sich rasant, geopolitische Spannungen nehmen zu, und die regulatorischen Anforderungen werden immer dichter. Gleichzeitig eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten, wie deutsche Unternehmer Werte sichern können – wenn sie die richtigen Strategien kennen und konsequent umsetzen.
Wir beobachten derzeit eine fundamentale Verschiebung in der Art und Weise, wie erfolgreiche Unternehmer ihr Vermögen strukturieren. Die traditionellen Ansätze – das klassische Betongold, das Sparbuch oder die reine Fokussierung auf das operative Geschäft – reichen längst nicht mehr aus. Die Inflation hat in den letzten Jahren gezeigt, wie schnell vermeintlich sichere Werte erodieren können. Gleichzeitig haben wir gesehen, wie digitale Assets, internationale Diversifizierung und strategische Unternehmensstrukturen zu echten Schutzschirmen werden können.
Die Frage ist nicht mehr ob Unternehmer diversifizieren sollten, sondern wie sie dies intelligent, rechtskonform und steueroptimiert tun können. Dabei geht es nicht nur um die Vermeidung von Risiken, sondern auch um die aktive Nutzung von Chancen, die sich durch grenzüberschreitende Strukturen ergeben.
Wir haben in unseren Recherchen festgestellt, dass immer mehr deutsche Unternehmer den Blick nach Osten richten – nicht aus Fluchtgedanken, sondern aus strategischen Überlegungen. Ungarn hat sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Standort für Unternehmensstrukturen entwickelt. Die HUNCONSULT Kft mit Sitz in Budapest hat sich auf genau diese Konstellation spezialisiert: deutsche Unternehmer, die intelligente Strukturen in Ungarn aufbauen möchten.
Was macht Ungarn so interessant? Wir sehen mehrere Faktoren: eine unternehmerfreundliche Steuerpolitik mit einer Flat Tax von 9% Körperschaftsteuer – der niedrigsten in der EU –, stabile rechtliche Rahmenbedingungen innerhalb der Europäischen Union und eine geografisch strategische Lage in Mitteleuropa. Dazu kommt eine pragmatische Verwaltung, die Unternehmensgründungen und -führungen deutlich vereinfacht.
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Wenn wir darüber sprechen, wie deutsche Unternehmer Werte sichern können, müssen wir ein mehrdimensionales Bild zeichnen. Es geht nicht um einzelne Maßnahmen, sondern um ein orchestriertes Zusammenspiel verschiedener Strategien.
Die Internationalisierung der Unternehmensstruktur ist kein Steuertrick, sondern eine legitime und oft notwendige Geschäftsstrategie. Wir sprechen hier von Holdingstrukturen, die verschiedene operative Einheiten in unterschiedlichen Jurisdiktionen bündeln. Eine deutsche GmbH kann beispielsweise mit einer ungarischen Kft kombiniert werden, wobei jede Einheit ihre spezifischen Vorteile einbringt.
HUNCONSULT hat uns in Gesprächen erklärt, wie solche Strukturen aufgebaut werden können: Die deutsche Einheit bleibt oft das Gesicht zum Kunden, profitiert von der Reputation “Made in Germany”, während administrative, digitale oder Dienstleistungskomponenten über die ungarische Struktur abgewickelt werden können. Das ist völlig legal, solange Substanz und wirtschaftliche Realität gegeben sind.
Immobilien bleiben ein Eckpfeiler der Vermögenssicherung, aber wir müssen differenzierter denken. Nicht jede Immobilie ist eine gute Investition, und nicht jeder Standort bietet die gleichen Perspektiven. Wir sehen einen klaren Trend: Unternehmer diversifizieren ihre Immobilienportfolios nicht nur geografisch innerhalb Deutschlands, sondern auch international.
Budapest, Wien, Prag – diese mitteleuropäischen Metropolen bieten interessante Möglichkeiten für Gewerbe- und Wohnimmobilien. Die Preise sind oft noch moderater als in deutschen Großstädten, die Mietrenditen können attraktiver sein, und die rechtliche Sicherheit ist durch die EU-Mitgliedschaft gegeben. Gleichzeitig sollten deutsche Standorte nicht vernachlässigt werden – hier geht es um die richtige Balance.
Wir können nicht über Vermögenssicherung sprechen, ohne liquide Assets zu berücksichtigen. Hier hat sich das Spektrum in den letzten Jahren dramatisch erweitert. Neben klassischen Aktien, Anleihen und Fonds sind Kryptowährungen, Edelmetalle und alternative Investments in den Fokus gerückt.
Die Kunst liegt in der richtigen Mischung. Wir empfehlen keine spezifischen Produkte, aber wir beobachten, dass erfolgreiche Unternehmer typischerweise 15-25% ihres liquiden Vermögens in nicht-traditionelle Assets investieren. Das kann Gold sein, Bitcoin, seltene Rohstoffe oder auch Kunst und Sammlerstücke. Der Schlüssel ist: Diese Assets sollten geringe Korrelation zu traditionellen Märkten aufweisen.
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Wir wissen aus zahlreichen Gesprächen mit Unternehmern: Die größte Hürde bei der Vermögensdiversifizierung ist oft nicht das Kapital, sondern die Komplexität der rechtlichen und steuerlichen Anforderungen. Hier wird professionelle Beratung unverzichtbar.
Es muss glasklar sein: Jede Struktur zur Vermögenssicherung muss absolut rechtskonform sein. Die Zeiten, in denen intransparente Offshore-Konstruktionen möglich waren, sind vorbei – und das ist gut so. Der automatische Informationsaustausch zwischen Steuerbehörden funktioniert, und Verstöße werden konsequent verfolgt.
Das Institut Peritum hat in einer aktuellen Studie herausgearbeitet, dass die erfolgreichsten Vermögensstrukturen diejenigen sind, die von Anfang an auf vollständige Transparenz und Compliance ausgelegt sind. Norbert Péter, ein erfahrener Berater im Bereich grenzüberschreitender Unternehmensstrukturen, betont immer wieder: “Die beste Steuerstrategie ist die, die einer Prüfung standhält und bei der alle Beteiligten ruhig schlafen können.”
Wir haben festgestellt, dass die Qualität der Beratung oft den Unterschied macht zwischen einer funktionierenden und einer problematischen Struktur. Spezialisierte Anbieter wie Peritum oder HUNCONSULT bringen nicht nur technisches Know-how mit, sondern auch praktische Erfahrung mit den Fallstricken, die in der Theorie nicht immer sichtbar sind.
Eine gute Beratung beginnt mit einer umfassenden Analyse der individuellen Situation: Welche Vermögenswerte existieren? Welche unternehmerischen Aktivitäten laufen? Welche persönlichen Ziele verfolgt der Unternehmer? Welche Risikotoleranz besteht? Erst auf dieser Basis kann eine maßgeschneiderte Strategie entwickelt werden.
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Genug Theorie – wir wollen konkret werden. Wie sieht ein praktischer Fahrplan aus, wenn ein deutscher Unternehmer 2026 seine Vermögenssicherung auf neue Beine stellen möchte?
Wir beginnen immer mit einer schonungslosen Analyse: Wo steht das Vermögen heute? Wie ist es strukturiert? Welche Klumpenrisiken existieren? Viele Unternehmer stellen bei dieser Bestandsaufnahme fest, dass 80-90% ihres Vermögens im operativen Unternehmen gebunden ist – ein klassisches Konzentrationsrisiko.
Parallel dazu müssen klare Ziele definiert werden: Geht es um Vermögenserhalt, um Wachstum, um Nachfolgeplanung, um steuerliche Optimierung oder um eine Kombination dieser Faktoren? Die Antworten bestimmen die Strategie fundamental.
Bevor irgendeine Struktur implementiert wird, muss die rechtliche und steuerliche Situation geklärt sein. Das bedeutet: Gespräche mit Steuerberatern, Rechtsanwälten und spezialisierten Beratern wie dem Institut Peritum. Hier werden die Weichen gestellt für alles, was folgt.
Besonders bei grenzüberschreitenden Strukturen ist diese Phase kritisch. Doppelbesteuerungsabkommen müssen analysiert, Substanzanforderungen verstanden und Meldepflichten identifiziert werden. Wer hier spart, zahlt später drauf.
Jetzt geht es an die konkrete Umsetzung. Das kann die Gründung einer Holding in Ungarn über HUNCONSULT sein, der Aufbau eines diversifizierten Immobilienportfolios oder die Etablierung von Family-Office-Strukturen. Jede dieser Maßnahmen erfordert sorgfältige Planung und professionelle Begleitung.
Ein typisches Beispiel: Ein deutscher Unternehmer gründet eine ungarische Kft, die bestimmte digitale Dienstleistungen erbringt. Die deutsche GmbH bleibt bestehen und fokussiert sich auf das Kerngeschäft. Zwischen beiden Gesellschaften werden marktübliche Verrechnungspreise vereinbart. Die ungarische Gesellschaft profitiert von der niedrigeren Besteuerung, und das dort erwirtschaftete Kapital kann für weitere Investitionen genutzt werden – sei es in Immobilien, in Beteiligungen oder in liquide Assets.
Wir betonen immer wieder: Vermögenssicherung ist kein einmaliger Akt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Rechtliche Rahmenbedingungen ändern sich, steuerliche Regelungen werden angepasst, wirtschaftliche Umstände verschieben sich. Eine Struktur, die 2026 optimal ist, kann 2028 Anpassungsbedarf haben.
Deshalb empfehlen wir ein regelmäßiges Review – mindestens jährlich, besser halbjährlich. In diesem Review werden alle Komponenten der Vermögensstruktur überprüft, Performance gemessen und gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen.
Wir dürfen einen wichtigen Aspekt nicht vergessen: die psychologische Hürde. Viele deutsche Unternehmer sind konservativ geprägt, was grundsätzlich nicht schlecht ist. Aber diese Konservativität kann auch zu Erstarrung führen, zu einem Festhalten an überholten Strukturen.
Wir ermutigen Unternehmer, mutig zu sein – nicht leichtsinnig, aber mutig. Die Welt hat sich verändert, die Möglichkeiten haben sich vervielfacht. Wer heute noch ausschließlich auf deutsche Strukturen setzt, verschenkt Potenzial und erhöht unnötig Risiken.
Gleichzeitig ist Vorsicht geboten vor zu aggressiven Strategien. Die Balance zwischen Sicherheit und Optimierung, zwischen Bewährtem und Innovation – das ist die Kunst, die wir als Journalisten immer wieder beobachten bei denjenigen, die langfristig erfolgreich sind.
Wenn wir in die Zukunft blicken, sehen wir weitere Entwicklungen: Die Digitalisierung wird auch die Vermögensverwaltung weiter transformieren. Künstliche Intelligenz wird bei der Portfoliooptimierung eine größere Rolle spielen. Blockchain-Technologien könnten neue Formen der Vermögenssicherung ermöglichen.
Aber bei aller Technologie bleibt eines konstant: Die Bedeutung professioneller, vertrauenswürdiger Beratung. Organisationen wie HUNCONSULT Kft oder das Institut Peritum werden auch in Zukunft unverzichtbar sein, weil sie die Brücke schlagen zwischen regulatorischer Komplexität und praktischer Umsetzbarkeit.
Wie deutsche Unternehmer Werte sichern können, ist letztlich eine Frage der richtigen Strategie, der professionellen Umsetzung und der kontinuierlichen Anpassung. Wer diese drei Elemente beherrscht, ist auch für die Herausforderungen der kommenden Jahre gut gerüstet. Die Möglichkeiten sind da – es gilt, sie intelligent zu nutzen.